Newsletters
Entdecken Sie die früheren Ausgaben der AFISA-Newsletter, um über Neuigkeiten und wichtige Projekte im sozialgesundheitlichen Sektor informiert zu bleiben. Finden Sie alle Ausgaben unten und tauchen Sie ein in die Initiativen, Veranstaltungen und wichtigen Informationen, die wir mit unseren Mitgliedern teilen!
6.11. Ethischer Nachmittag – Begleitung älterer Menschen mit Suchtproblemen
Wie können ältere Menschen mit einer Suchtproblematik begleitet werden, ohne ihr Recht auf Selbstbestimmung zu beeinträchtigen und gleichzeitig den Schutz- und Verantwortungsauftrag wahrzunehmen?
Diese Frage stand im Mittelpunkt eines zweisprachigen ethischen Nachmittags (Deutsch–Französisch), an dem Fachpersonen aus dem Sozial-, Gesundheits- und Betreuungsbereich teilnahmen.
Nach mehreren thematischen Beiträgen, die ethische, institutionelle und praktische Perspektiven aufzeigten, folgten Austausch- und Arbeitsgruppen, in denen die Teilnehmenden anhand konkreter Fallsituationen ihre Erfahrungen teilten, Haltungen reflektierten und unterschiedliche Ansätze diskutierten.
Dieser Raum des Dialogs bot die Möglichkeit, gemeinsame Überlegungen anzustellen, neue Perspektiven zu entwickeln und die Zusammenarbeit rund um eine achtsame, respektvolle und selbstbestimmte Begleitung älterer Menschen – auch im Kontext von Sucht – zu stärken.
Ebenfalls lesenswert: die Broschüre Empfehlungen zum Umgang mit älteren Menschen mit einer Abhängigkeit
24.11.2025 - Mitgliederversammlung
Pressemitteilung Tafers, den 24. November 2025
Die Vereinigung Freiburger Alterseinrichtungen und Spitex (AFISA-VFAS) hielt am 24. November 2025 ihre Versammlung ab. Die Mitglieder erhielten einen Überblick über die Aktivitäten 2025 sowie einen Ausblick auf das Programm 2026. Diese Zusammenfassung bestätigt, dass die Strategie 2023–2026 konsequent umgesetzt wird. Die vom Gesundheitsnetzwerk Sense im Alters- und Pflegeheim Maggenberg organisierte Veranstaltung bot zudem Raum für einen lebhaften Austausch über realisierte Projekte, verstärkte Partnerschaften und die ambitionierten Perspektiven für 2026.
Die AFISA-VFAS hielt ihre ordentliche Versammlung in Anwesenheit von Mitgliedern, institutionellen Partnern und Gästen ab. Die Präsidentin der AFISA-VFAS, Frau Antoinette de Weck, eröffnete die Sitzung und hob die Rolle der AFISA-VFAS bei der Behandlung heikler Themen im Jahr 2025 hervor. Sie erwähnte die Entscheidung des Staatsrats, alle Massnahmen im Entwurf des Sanierungsprogramms der Freiburger Kantonsfinanzen, welche die Pflegeheime betrafen, aufgrund der Stellungnahme der AFISA-VFAS aufzugeben. Zudem sprach sie die Planung der Langzeitpflege für die Jahre 2026 bis 2030 an.
Im ersten Teil der Versammlung wurde das Budget für das Jahr 2026 genehmigt. Es sieht einen Gewinn von 12’020 CHF vor und zeugt von einer umsichtigen, auf Kontinuität ausgerichteten Planung. Das der Versammlung vorgestellte Ausbildungsprogramm für das Jahr 2026 stiess mit seinen Neuerungen auf sehr positive Resonanz. Dazu gehören die ProSA-Ausbildung, die sich dem Projekt der vorausschauenden Pflege für Pflegeheime und Spitex-Dienste widmet, sowie Ausbildungen im Zusammenhang mit der QUAFISA-Norm zu den Themen Risiken, Qualitätssteuerung, Nachhaltigkeit und Interdisziplinarität. Nachdem das Jahr 2025 dem Thema Sucht gewidmet war, wird der Leitfaden für das Jahr 2026 die „Alterspsychiatrie” sein – ein zentrales Thema, das sowohl für Pflegeheime als auch für Spitex-Dienste von Bedeutung ist.
Es wurde ein Überblick über die derzeit eingeführten verschiedenen Konzepte gegeben:
- Die neue QUAFISA-Norm in Pflegeheimen und Netzwerken, die durch verstärkte Begleitung in Form von Videokonferenzen und regelmäßigen Kontakten unterstützt wird.
- Die interkantonale Ausweitung der QUAFISA-Norm sowie der Schutz der Marke QUAFISA, für den derzeit ein Antrag beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum gestellt wurde.
- Bei der Vorstellung des Kommunikations- und Informationskonzepts 2026 wurde auch die Arbeit der neuen Leiterin Kommunikation & Marketing gewürdigt. Sie ist seit September 2025 in der Geschäftsleitung der AFISA-VFAS tätig.
Zum Abschluss des ersten Teils stellte Frau Claude Bertelletto Küng, die Geschäftsleiterin der AFISA, das neue Organigramm des Vereins ab Januar 2026 vor. Es soll eine flexiblere Arbeitsweise ermöglichen und gleichzeitig das Gleichgewicht zwischen den beauftragten Pflegeheimen und den Gesundheitsnetzwerken wahren. Anschliessend gab sie einen Überblick über das Projekt Simple ID, das nach wie vor ein wirksames Instrument zur Verbesserung der Qualität der Medikamentenverschreibungen in Pflegeheimen darstellt. Sie kündigte das erste Treffen der leitenden Ärzte an, das im März 2026 in Zusammenarbeit mit der MFÄF organisiert wird. Schliesslich gab sie auch den Austritt von Corine Helfer bekannt, die zum 1. Januar 2026 zum Gesundheitsnetzwerk Saane wechseln wird. Zum Abschluss lieferte Frau Antoinette de Weck einige Informationen zum Auswahlverfahren für die neue Geschäftsleitung.
Im zweiten Teil stellte Nathalie Chollet, die Leiterin des Home de la Jogne, die Fortschritte des Projekts zur autonomen Planung vor. Anschliessend legte die Arbeitsgruppe Sucht, der neben der AFISA-VFAS auch Claudia Ortoleva (HEdS), Nicolas Dietrich (KAA) und Dr. Franco Masdéa (FNPG) angehören, eine Bilanz des Leitfadens 2025 zum Thema Sucht sowie eine Präsentation des derzeit in Ausarbeitung befindlichen Leitfadens vor. Schliesslich wurde den anwesenden Mitgliedern eine von Professor Éric Davoine (UNIFR) betreute Bachelorarbeit zum Thema „Der Übergang von der Pflegekraft zum Manager” vorgestellt.
Zum Abschluss der Versammlung gab es einen geselligen Apéro, der die Beziehungen zwischen den MitgliederInnen und PartnerInnen des Vereins stärkte.
Kurse bei der Familie im Garten
Seit 2011 organisiert die Familie im Garten zwei Ausbildungssessionen – eine im Frühjahr und eine im Herbst – zum Thema der Begleitung mit der Methode der „Validation“ nach Naomi Feil. Die Ausbilderin, bietet an zwei aufeinander folgenden Samstag eine Diskussion, Informationen sowie Instrumente an, die zu vermehrtem Verständnis und besserer Kommunikation verhelfen (auf Französisch).
Abend Gesundheit und Arbeitssicherheit (Copy)
Gesundheit und Arbeitssicherheit stehen im Alltag der Pflegeheime und der Spitex im Mittelpunkt. Diese Veranstaltung bietet zwei praxisnahe und sich ergänzende Referate: eines zur Prävention körperlicher Belastungen bei Personentransfers, das andere zum Umgang mit dem Legionellenrisiko in den Institutionen.
Nationaler Palliative Care Kongress 2025 (Copy)
Palliative.ch will sich der Frage widmen, wie sich die Palliative Care in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. Was sind die prägnanten Fortschritte? Wo bestehen heute neue Chancen und Herausforderungen? Besonders wichtig ist auch der Vergleich zwischen der Palliativversorgung geriatrischer Patienten und jener von Jugendlichen: diese zwei Gruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse.
Palliative.ch lädt Sie herzlich ein, sich gemeinsam mit uns diesen Themen zu widmen. Die Tagung findet auch im Jahr 2025 wiederum im Kongresshaus in Biel statt.
AFISA Mitglieder sind durch die Vereinigung Mitglieder von palliative.ch
Psychiatrische Begleitung von Betagten (FAP)
Der Lehrgang FAP (Psychiatrische Begleitung von Betagten) steht ab September 2025 auch dem deutschsprachigen Pflegepersonal zur Verfügung.
Die Ausbildung wird vom Freiburgischen Roten Kreuz (FRK) durchgeführt.
Interessierte Gruppen von mindestens 12 Personen können sich für eine intra muros Ausbildung an Frau Isabelle Quartenoud vom FRK wenden.
isabelle.quartenoud@croix-rouge-fr.ch oder 026 3473944
Die Vereinigung
Vereinigung Freiburger Alterseinrichtungen und Spitex
Pflegeheime, Tagestätten
Die Pflegeteams dieser Institutionen sind äusserst besorgt darum, der jeweiligen Person beim Übergang vom Spital oder von zu Hause in ein Pflegeheim beizustehen und ihr die Veränderungen, die ein Leben in der Gemeinschaft mit sich bringt, zu erleichtern. Die Aufnahme ist ein wichtiger Schritt für das Leben in einem Pflegeheim, sie verdient daher besondere Aufmerksamkeit.
Link zum Website der Sozialvorsorgeamt : Was kostet eine Leistung in einem Pflegeheim?
Spitex
Zweck der Spitex ist es, Hilfe und Unterstützung zu bieten für Familien und Personen jeden Alters, die infolge Krankheit, Unfall, Behinderung oder einer Lebenskrise nicht allein zurecht kommen. Mit den Hilfeleistungen der Spitex soll die Dauer von Spitalaufenthalten verringert, der Eintritt ins Heim verzögert oder verhindert und ermöglicht werden, dass abhängige oder kranke Personen jeden Alters in ihrer familiären und sozialen Umgebung verbleiben können.